»Die Schülerinnen und Schüler begeben sich gemeinsam mit ihren Studierenden auf eine Reise ins Glück. Zusammen überlegen sie, was sie glücklich macht, was Glücksmomente für sie sind. Mithilfe der Fotografie können diese Momente festgehalten und sichtbar gemacht werden. Da sind die einen auf einem großen Schiff unterwegs, während andere ihre Glücksmomente mit der Lochkamera festhalten. Dabei erfahren die Kinder, mit Geduld den Zeitpunkt zu erwarten, den die Kamera für ein einziges Bild benötigt. Sie lernen, Bilder zu entwickeln, und erleben damit das Sichtbarwerden des selbst fotografierten Motivs. Andere Schülerinnen und Schüler denken sich eine ›Glücklichgeschichte‹ aus, in der sie die Hauptdarsteller sind. Bei den für die Enstehung der Bildgeschichte benötigten Fotos werden Fantasie und Vorstellungskraft angeregt und gebraucht, denn Kleidung und Haltung der eigenen Person müssen zum Inhalt der Geschichte und zum Charakter der Hauptfigur passen. In einigen Gruppen entstehen kleine Stopp-Motion-Filme. Diese verlangen detailreiches Arbeiten, die kleinste Bewegung ist wichtig, für eine Bewegung werden mehrere Bilder mit Einzelbewegungen aufgenommen. Geeignete Kulissen werden aus Papieren, Pappen und Alltagsgegenständen gestaltet. Die Figuren, die schließlich zum Leben erwachen, sind aus Knete geformt. Es entstehen viele Einzelfotos, die anschließend einen vollständigen Film ergeben. Die Schülerinnen und Schüler experimentieren mit dem eigenen Foto, bauen sich selbst in Collagen ein, verfremden das eigene Porträt und entwickeln damit neue Figuren. Thematisch liefern die folgenden Schwerpunkte gute Impulse für die bildnerische Arbeit, aber auch für Diskussionen zu dem, was Glück ausmacht (und was nicht): ›Eine Reise ins Glück‹, ›Hans im Glück‹, ›Wege zum Glück‹, ›Tage des Glücks‹, ›Gib deinem Traum einen Raum‹, ›Schwein gehabt‹, ›Atlantis – Auf der Suche nach dem Glück‹, ›Glückliche Wendung‹ und ›Ich als Glücksfotograf‹.«
Fotos: Anja Ußler