≫Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich mit Allegorien, die sich auf die unterschiedlichen Lernbereiche beziehen. Sie lernen verstehen, wie Allegorien als ganz besondere Sinnbilder in der bildenden Kunst funktionieren. So bekommen unter anderem Musikinstrumente, Jahreszeiten, Tag und Nacht eine menschliche Gestalt. In allen Gruppen steht eine grafische Umsetzung im Mittelpunkt. Es entsteht eine tanzende Stadt und ein Wirbel der Jahreszeiten. Bei der abschließenden Präsentation der Ergebnisse erklärt ein Schüler den anwesenden Gästen: >Allegorien kann man nicht sehen. Man muss sie in Menschen stecken, um sie sichtbar zu machen.< Mit viel Fantasie und unter der Anleitung der Studierenden werden Begriffe zum Leben erweckt, die den Kindern aus dem Alltag vertraut sind. Die Schülerinnen und Schüler überlegen sich, wie die vier Jahreszeiten aussehen, wenn sie Menschen wären, wie Gefühle wie Liebe, Trauer oder Neid aussehen könnten oder wie sich die Klänge verschiedener Musikinstrumente als Personen darstellen lassen. Sie erschaffen seltsame Waldwesen und lassen ihre Eigenschaften sichtbar werden. In einer Geschichte wird probiert, wie es sein könnte, wenn Tag und Nacht eine lebendige Gestalt bekommen. Dabei entstehen die helle Nacht und der dunkle Tag als lebendig wirkende Figuren.≪
Fotos: Anja Ußler