FRANK SCHULZ

Theorie und Didaktik der bildenden Kunst

≫Die Verbindungen von Mathematik und Kunst liegen für viele Schülerinnen und Schüler nicht sofort auf der Hand. Umso überraschender sind entsprechende Einsichten. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass geometrische Formen, die sie aus dem Mathematikunterricht kennen, auch in der Kunst eine Rolle spielen und dass man mit ihnen viel ausdrücken, sogar ganze Geschichten erzählen kann, selbst wenn sie keine Gegenstände der Wirklichkeit nachbilden. Auch geometrische Prinzipien wie die Symmetrie werden hinsichtlich ihrer Ausdrucksqualität untersucht, sodass klar wird, wie sich die Wirkung einer Gestaltung verändert, wenn sie durch Symmetrie oder durch Asymmetrie gekennzeichnet ist. Im Projekt werden Reisen nach Geometrica unternommen, man begibt sich auf die Suche nach den magischen Mustern und hat viele Spaß bei der Beantwortung der Frage >Wie viel bin ich?<. Neue Einsichten und Erfahrungen werden bei der Umsetzung des Themas >Keine halben Sachen – Auf Achse in der Spiegelwelt< oder in der Beschäftigung mit der Geschichte >Der Fuchs im Abenteuerland der Flächen< gewonnen.≪

Fotos: Team Szymanowski / Gödde / Birkholz /Bernhardt