FRANK SCHULZ

Theorie und Didaktik der bildenden Kunst

≫Wer durch die Türen in die Räume des Kunstprojektes tritt, begibt sich auf einer Zeitreise in die Renaissance. Der geniale Geist Leonardo da Vincis ist bis heute eine Inspirationsquelle und beispielgebend dafür, die Wirklichkeit kritisch zu hinterfragen, Träumen und Ideen Raum zu geben sowie Fantasie und Forscherdrang wachzuhalten. So treten wir ein in verschiedene Erfinderwerkstätten und erleben zum Beispiel, wie Geräusche, Gerüche und Bewegungen von Wasser festgehalten werden können. Es wird unter anderem den Fragen nachgegangen, wie man Farbe zum Schäumen bringen kann, wie man mithilfe von Wasser und Luft Farben transportieren kann oder wie man etwas Unsichtbares sichtbar macht. Die Studierenden machen Leonardo da Vinci vor den Augen der Kinder lebendig, indem er Fragen aus seinem Leben beantwortet. Geheimschriften werden erfunden und entschlüsselt. Beim Erfinden einer neuen tierischen Schöpfung steht Teamgeist im Mittelpunkt. Immer wieder werden Gedanken zusammengeführt, gemeinsam besprochen, diskutiert und weiterentwickelt bis eine gemeinsame bildnerische Lösung gefunden ist. Die Technikinteressierten können sich beim Erfinden von Wunschmaschinen entfalten. Sie entwickeln Maschinen, die das Leben der Menschen erleichtern und verbessern können. Die Ideen werden zeichnerisch zu Papier gebracht und mithilfe des Materialdruckes weitergeführt. Am Ende zeigen aufklappbare Bilder zum Beispiel, wie ein Fahrzeug aussehen könnte, das zu fremden Galaxien fahren kann oder wie ein Roboter zu einem Helfer im Alltag wird.≪

Fotos: Team Marcus / Plümecke / Ramacher / Schotters